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Im Gespräch mit ...

... Markus Schirmer, der Star-Pianist über Disziplin, Nachwuchssorgen und lebenslanges Lernen.

Täglich fünf bis sechs Stunden am Klavier zu üben – vor Konzerten sogar acht, gehört für Markus Schirmer zum Berufsbild wie für eine/n Angestellte/n die täglichen acht Stunden im Büro.

Mittlerweile übt der Konzertpianist mehrere Berufe gleichzeitig aus und so sind auch eine Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Studioarbeit (die neue CD „Pictures and Reflections” ist soeben erschienen) und natürlich Promotiontätigkeit in den dichten Terminkalender einzuplanen: „Ich habe jetzt zwar weniger Zeit zu trainieren, kann aber auf das Potenzial zurückgreifen, das ich mir in jungen Jahren antrainiert habe.” Wobei mit jung ein Startalter von fünf bis sechs Jahren gemeint ist und für Markus Schirmer weniger diese früh geforderte Disziplin an den Nachwuchssorgen seiner Branche schuld ist, „sondern ein Förderungsmanko im Bereich der Hochbegabung!” Als Positiv-Beispiel nennt der Künstler hier die aktuelle Filmdoku „Rhythm is it!”, in der 250 Kinder aus allen sozialen Schichten klassische Musik und Tanz entdecken lernen.

Er selbst hat sein lebenslanges Lernen, neben dem täglichen Training, mittlerweile in der Kammermusik gefunden: „Bei Kollegen entdecke ich unglaubliche Anregungen. Angefangen von der Atemtechnik des Sängers bis hin zur vollendeten Harmonie, wenn beim gemeinsamem Musizieren alles fließend wird.”

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