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14. November 2011

Wirtschaftsmotor: SFG steuert akutem Fachkräftemangel entgegen

Take Tech: Die Initiative für technische und naturwissenschaftliche Berufe
SchülerInnen des BG/BRG Carneri zu Besuch im COMET K-Projekt BioPersMed. © Fotoatelier Robert Frankl
SchülerInnen des BG/BRG Carneri zu Besuch im COMET K-Projekt BioPersMed. © Fotoatelier Robert Frankl 
v.l.n.r.: Prof. Barbara Obermayer-Pietsch, Leiterin des K-Projektes BioPersMed, Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann, Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle, Rektor MedUni Graz, Dr. Karine Sargsyan, Leiterin Biobank Graz, Dr. Burghard Kaltenbeck, GF SFG
v.l.n.r.: Prof. Barbara Obermayer-Pietsch, Leiterin des K-Projektes BioPersMed, Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann, Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle, Rektor MedUni Graz, Dr. Karine Sargsyan, Leiterin Biobank Graz, Dr. Burghard Kaltenbeck, GF SFG  

Daten & Fakten

  • 2.300 SchülerInnen aus 70 Schulen besuchen in der Aktionswoche „Take Tech“ 2011 Leitbetriebe in der ganzen Steiermark, 15 Prozent mehr Schüler als im Vorjahr.
  • Mehr als 90 steirische Leitbetriebe, darunter Impuls- und Kompetenzzentren, öffnen bei Take Tech 2011 die Tore ihrer Firma für junge Menschen, das sind über 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • 60 % der forschungsintensiven Betriebe berichten von Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden.
  • Mehr als 1.000 Nachwuchskräfte in Technik und Naturwissenschaft fehlen heute in der Steiermark.
  • Die gefragtesten Berufe im Jahr 2015 werden Techniker, Maschinenbauer oder Metallberufe sein.
  • 48 technische Lehrberufe werden derzeit von den steirischen Unternehmen angeboten.
    Technik-Graduierte haben beste Chancen am Arbeitsmarkt, gut 98 % der Absolventen technischer Studienrichtungen stehen im Arbeitsleben.

Mit der Initiative Take Tech macht das Wirtschaftsressort bereits zum dritten Mal gegen den bundesweiten Fachkräftemangel mobil. Heuer setzt die Steirische Wirtschaftsförderung SFG dabei auch verstärkt bei AHS-Schultypen und Kompetenzzentren an, denn Berufsfindung ist längst keine Lehrlingsdisziplin mehr. Aus diesem Grund werden heuer vermehrt AHS sowie Institutionen aus dem Forschungsbereich integriert, um den Fachkräften von morgen ein möglichst breites und spannendes Spektrum an Zukunftsberufen zu eröffnen. Sowohl unternehmens- als auch schulseitig kann Take Tech dabei heuer ein stattliches Plus bei den Teilnehmerzahlen vermerken: So öffnen mehr als 90 Unternehmen von 14. bis 18. November ihre Tore für 2.300 interessierte SchülerInnen aus 70 Schulen.

Steiermark als Innovations-Vorreiter
Die Steiermark gilt als Technologie-Standort von europäischem Rang, dessen Leistungen weltweit gefragt sind. Damit die heimischen Betriebe diesen Status aufrecht erhalten können, brauchen sie Menschen mit Begeisterung für Technik, Forschung und Naturwissenschaft. Um den Nachwuchs in diesen Zukunftsfeldern sicher zu stellen, braucht die steirische Wirtschaft junge, engagierte und interessierte Fachkräfte.

Über 90 Paradeunternehmen und Kompetenzzentren stellen sich vor
Mehr als 90 steirische Leitbetriebe und damit um 10 mehr als im vergangenen Jahr, darunter AVL, austriamicrosystems oder Sappi, gewähren im Rahmen von Take Tech 2011 interessierten SchülerInnen einen detaillierten Einblick in die vielschichtigen Arbeitsprozesse.  „Die Steiermark ist mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,4 % österreichischer Spitzenreiter in den Bereichen Technologie- und Innovation. Damit dieser bundesweite Vorsprung weiter ausgebaut werden kann, braucht es gleichermaßen interessierte wieengagierte Fach- und Schlüsselkräfte. Es braucht helle Köpfe und fleißige Hände! Der Grundstein dazu wird  bei der Berufswahl gelegt. Deshalb freuen wir uns auf das ständig wachsende Interesse an Take Tech" so Wirtschafslandesrat Dr. Christian Buchmann.

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