Digitaldialog: Social Media – Der neue Umgang mit virtuellen Freunden und Kunden
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Social Media, der neue Umgang mit virtuellen Freunden und Kunden, Erwartungen von Usern und Chancen bzw. Risiken für Unternehmen – diesem Thema widmete sich der vierte Digitaldialog am 18. Oktober im IBC-International Business Center, Unterpremstätten bei Graz. „Aktuell verbringen Internetuser fast jede vierte Online-Minute auf Social Media Kanälen
“, erklärte Reinhard Neudorfer, Digitalherz
und gleichzeitig Moderator der Veranstaltung, einleitend die Kommunikation des 21. Jahrhunderts, die auf Plattformen wie Facebook stattfindet.
„Social Media, der neue Umgang mit virtuellen Freunden und Kunden“ lautete das Thema des vierten Digitaldialogs, veranstaltet von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG, Infonova, Digitalherz und Evolaris. „Immer mehr Unternehmen stellen sich die Frage, wie sie ihre Firma in dieser neuen Kommunikationskultur positionieren sowie die Interaktion mit Kunden, potentiellen Arbeitskräften und anderen Stakeholdern durch Social Media fördern können“, so Neudorfer, der mit diesem Digitaldialog nicht nur die Chancen und Risiken, die sich für Unternehmen ergeben, betrachtet. Im 4. Digitaldialog wurde auch dargestellt, wie durch Social Media Kanäle persönliche Beziehungen zu Marken und Personen aufgebaut werden und was sich User davon erwarten, sowie ein besonderes Augenmerk auf die Potentiale von Social Media für den Online Handel gelegt.
So sprach Alexander Archimandritis, Sportherz, über „Ein Stadion voller Fans – Das Potential von Social Media im Sport“ und was Unternehmen davon lernen können. Sportherz entwickelt und betreibt Digitalplattformen für Sportvereine, Sportler sowie die Sport- und Freizeitindustrie. „Sowohl beim Sport als auch bei Social Media geht es um Leidenschaft, Nähe, das Dazugehören, das Hinterlassen eines Social Footprints, mit dem Ziel der Information, Kommunikation sowie Fan- und Mitgliedergewinnung bzw. -bindung. Und diese Ziele gelten genauso für Unternehmen“, so Archimandritis zur wachsenden Bedeutung des Social Media Kanals für Firmen. Sieht man sich die aktuellen Zahlen der facebook-User an, die weltweit 800 Mio., österreichweit 2,6 Mio. und alleine in Graz bei 110.000 Usern liegen, so stellt man fest, dass Social Media unser Kommunikationsverhalten nachhaltig verändert. Die Tatsache, dass rund 32% der österreichischen Bevölkerung und 50% der MDAX-Unternehmen auf Facebook sind, zeigt die Wichtigkeit dieses Mediums. Wie ein erfolgreicher Einsatz von Social Media in Firmen funktioniert zeigte Dr. Christian Kittl, Geschäftsführung Evolaris, in seinem Vortrag „Social Media Kommunikation im Unternehmenseinsatz“ am Beispiel des Unternehmens AVL. „Die strategische Nutzung von Social Media für interne und externe Kommunikation erfordert zum einen ein grundlegendes Konzept sowie eine entsprechende Abbildung in der Organisation durch Verantwortlichkeiten und Rollen”, so Kittl zur Basis des Social Media Erfolges.
Wie sich Social Media und Online-Handel bestens verbinden lassen, veranschaulichte Eustachius Kreimer, Blue Tomato, anhand seines Vortrages „eCommerce + Social Media“. „Dass Social Media zur Steigerung der Besucherzahlen auf blue-tomato.com beiträgt, zeigte der letzte Winter mit bis zu 65.000 Besuchern täglich. Aus diesem Grund rüsten wir gerade unsere Server auf „Camp Nou“ Verhältnisse, für knapp 100.000 Besucher, auf“, so Kreimer zur aktiven blue-tomato-Fangemeinde auf facebook und Co.
Zielsetzung der Veranstaltungsreihe ist es, den Dialog zwischen den Teilnehmern und Referenten, erweitert um namhafte Experten am Podium, anzuregen. So unterhielten sich Heinz Wittenbrink, FH Joanneum, Georg Holzer, Kleine Zeitung, Viktoria Pammer, Know-Center, und Maria Fellner, Joanneum Research, nach den Vorträgen über das Potential von Social Media, dass in vielen Bereichen noch unterschätzt wird.
Nicht wie gewöhnlich war das Networking-Buffet der letzte Punkt am 4. Digitaldialog sondern eine Live-Performance von Creative Acrobatic Movements, camvienna.com, bekannt aus dem ORF-Format „Die Große Chance“ – powered by Gillout, die abschließend für Begeisterung sorgte.










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