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Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH

 

1999 wurde die Zotter Schokoladen Manufaktur in Riegersburg, am elterlichen Hof von Josef Zotter eröffnet. Im August 2007 ging die neue Produktionsstätte in Riegersburg, das Schokoladewerk, an den Start. Von der Röstung der Kakaobohnen, über Walzwerke bis hin zum edlen Schliff in der Conchieranlage: Josef Zotter hat alle Produktionsprozesse, die zur Schokoladenerzeugung dazugehören im Haus. 180 unterschiedliche Schokoladenschöpfungen führt die Manufaktur derzeit im Programm. Jährlich kommen neue Sorten hinzu. Derzeit ca. 80MAInnen sorgen dafür, dass naschhafte ÖsterreicherInnen, aber auch Schokoladeliebhaber aus dem nahen und fernen Ausland mit den außergewöhnlichen Kreationen versorgt werden.

Wir baten Ulrike Zotter zum Interview:

1. Welches Weiterbildungserlebnis hat Sie persönlich bisher am meisten beeindruckt und von welcher Qualifizierungsmaßnahme haben Sie am meisten profitiert?
Für mich ist Weiterbildung nicht nur auf Kurse beschränkt, sondern viel mehr die Erweiterung des persönlichen Horizonts durch Reisen und Erfahrungsaustausch mit anderen Leuten. So hat mir eine Reise nach Nicaragua zu einfachst lebenden Kakaobauern am meisten gebracht – nicht nur im beruflichen Sinne sondern ganz allgemein.

2. Weiterbildung als Teil der Unternehmensstrategie – ein erstrebenswertes Ziel, oder bereits gelebter Alltag?
Natürlich sollte Weiterbildung nicht nur im Unternehmen erfolgen, sondern es sollte das Ziel der Gesellschaft im Allgemeinen sein, dass ihre Mitglieder ihren Horizont, ihr Denken und Handeln weiter entwickeln. Für mich hat die Gesellschaft ihren Mitgliedern schon viel zu viel an Eigenverantwortung abgenommen, so dass viele Menschen nur mehr warten, was mit ihnen geschieht, was ihnen vorgesetzt wird und dann unzufrieden sind, wenn es für sie nicht passt, aber im Gegenzug auch nichts oder nur sehr wenig an Eigeninitiative beitragen wollen.
In unserem Betrieb ist es Großteils noch ein erstrebenswertes Ziel, denn für viele (Gott sei Dank nicht für alle) Mitarbeiter bedeutet Weiterbildung einen Aufwand – auch wenn es nur ein zeitlicher ist – der für sie zu hoch ist.
Unser Betrieb unterstützt Mitarbeiter, die zum Beispiel eine Fachhochschulausbildung oder ein Studium neben der Beschäftigung machen möchten, indem wir ein flexibles Arbeitszeitmodell anbieten.
In letzter Zeit wurden Sprachkurse und Erste Hilfe Kurse veranstaltet, doch leider nehmen meist immer nur die gleichen Mitarbeiter daran teil.

3. Employer Branding ist in aller Munde – Was zeichnet das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber aus?

  • Sicherheit, dass man sich als Arbeitnehmer auf das was mit dem Arbeitgeber vereinbart wurde, verlassen kann.
  • Ein „menschliches“ Miteinander umgehen.
  • Eine faire Entlohnung.
  • Möglichkeiten sich in das Unternehmen einzubringen, eigene Ideen umzusetzen.
  • Anerkennung

4. Wie kann Personalentwicklung dazu beitragen, die Innovationskraft des Unternehmens zu stärken?
Wenn Mitarbeiter ihre Tätigkeit gerne machen und sich mit dieser auseinandersetzen, dann entwickeln sie auch weiterführende Ideen und wenn sie dann noch eine Chance sehen, diese Ideen auch in Taten umzusetzen, dann bringt das auch das Unternehmen weiter.

Nähere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.zotter.at/