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Ein Abend im Zeichen intelligenter Unternehmen

Spannende Erkenntnisse, bemerkenswerte Beispiele und wichtige Kontakte gab es bei der Veranstaltung zum Thema „Company IQ - Innovative Personalentwicklung für Klein- und Mittelunternehmen" in Graz. Was am meisten überraschte: Bei einer Umfrage unter den BesucherInnen – PersonalentwicklerInnen und interessierte UnternehmerInnen – zeigte sich, dass immer noch die Hälfte aller neuen MitarbeiterInnen ins berühmte kalte Wasser fallen muss.

Die Leitlinie Qualifizierung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG hat sich mehrere Monate lang mit einem richtungsweisenden Thema beschäftigt: Mit der „Intelligenz im Unternehmen", für die man den Begriff "Company IQ" gefunden hat. Der Event im Grazer Schloßberg-Restaurant am 23. November zog den Schlussstrich unter eine ganze Reihe von Aktivitäten, zu denen auch die viel beachtete Präsentation von Erfolgsstorys in Sachen „Company IQ“ auf der Web-Plattform sfg.at zählte.

"Company IQ" hat, so erklärte Susanne Reiber von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG im Interview mit Moderator Wolfgang Eder, „sehr viel mit engagierter und weitblickender Personalentwicklung zu tun“. Der Haken an der Sache: „Gerade kleine und mittlere Unternehmen verfügen oft über gar keine oder nur sehr geringe Ressourcen für Personalentwicklung.“

Um auch dort die Begeisterung für „Company IQ“ zu wecken entschloss man sich, gemeinsam mit dem PE-Netzwerk innovative Personalentwicklungskonzepte steirischer Unternehmen ins Rampenlicht zu rücken. Zunächst, wie gesagt, auf sfg.at und schließlich aufgrund der großen Nachfrage auch in Form einer Broschüre, in der man die vielen Erfolgsbeispiele in gedruckter Form entdecken kann.

Höhepunkt der Veranstaltung war eine Voting-Umfrage unter den zahlreichen BesucherInnen. Dabei stellte sich heraus, dass das Mitarbeitergespräch (83 Prozent aller Votings) und Weiterbildung (78 Prozent) die am häufigsten angewandten Instrumente der Personalentwicklung sind. Bewerbungskandidaten findet man – so zeigte sich – am ehesten über die Kontaktschiene zu FreundInnen und Bekannten (68 Prozent), über Inserate in Zeitungen und Zeitschriften (62 Prozent) sowie über das Internet (47 Prozent). Überraschende Ergebnisse brachte die Frage, wie neue MitarbeiterInnen in Unternehmen eingeführt und eingearbeitet werden. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) bekommen MentorInnen und Paten an die Seite gestellt, genau die Hälfte (50 Prozent) fällt immer noch ins berühmte „kalte Wasser“ und erfreulich oft (48 Prozent) gibt es auch systematische Einarbeitungspläne.

Beim Company- IQ-Ereignis wurden viele Erfolgsgeschichten auch dadurch erlebbar, dass die zuständigen Personalentwickler oder Firmenchefs persönlich über ihre Erfahrungen dazu erzählten. Ebenfalls anregende Beispiele präsentierte Personalentwicklerin Margit Weingast von der Styria Media Group AG. Alle anwesenden FirmenvertreterInnen und ExpertInnen (wie beispielsweise Univ.-Prof. Paul Jiménez vom PE-Netzwerk) standen schließlich auch für Nachfragen zur Verfügung. Was eifrig zum Netzwerken genutzt worden ist.






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