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... Torsten Krichbaum im Gespräch mit Petra Oberger über die Einführung von Wissensmanagement bei Joh. Pengg AG

"Ideen und Erfahrungen der Mitarbeiter bestmöglich zu nutzen"

Herr Krichbaum, das Unternehmen Joh. Pengg AG hat vor kurzem ein Projekt unter dem Aspekt Wissensmanagement gestartet. Was war der Auslöser für dieses Projekt?
Wir sind seit vielen Jahren Anwender von Managementsystemen. Das erste Zertifikat hat die Joh.Pengg AG Mitte der 90-er Jahre mit der ISO 9001 Norm erhalten, es folgte die amerikanische QS 9000 und die deutsche VDA 6.1. Im neuen Jahrtausend wurde die Linie mit der Einführung der ISO 14001 und der TS 16949 im Jahr 2002 weitergeführt. Wir sehen in diesen Management-systemen großes Potential und Nutzen und wollten uns auch im Bereich Wissensmanagement weiterentwickeln.

Was sind die Ziele des Projektes?
Durch die bestehenden Managementsysteme war ein Grundstein für das Wissensmanagement schon gelegt. Das Ziel der Unternehmensleitung ist nun die Ideen und Erfahrungen der Mit-arbeiterInnen bestmöglich zu nutzen und das IMS in diese Richtung weiter zu optimieren. Da-durch soll erreicht werden, dass der Wissens- und Innovationspool transparenter bzw. struk-turierter wird und somit dem Sinn eines Managementsystems noch mehr entspricht.

Welchen Ansatz haben Sie gewählt?
Da sich für verschiedene Managementanforderungen Datenbanklösungen bei der Joh.Pengg AG sehr gut bewährt haben, sind wir diesem Ansatz treu geblieben und haben die für uns wesent-lichen Schritte und Eckpfeiler des Wissensmanagement über eine Datenbank abgebildet. Diese wird Anfang 2007 "in Betrieb"gehen und erst 2008 können wir eine erste Bilanz ziehen ob sich dieser Ansatz auch in der Praxis bewährt hat.

Was sind die wichtigsten Eckpfeiler in der Vorbereitungsphase, die man bedenken muss?
- Einbindung aller Beteiligten
- Projektziele und Projektteamdefinieren

Möchten Sie uns aus Ihrer Erfahrung heraus noch Tipps und Tricks für den Projektstart geben?
Wie in jedem Projekt ist die Unterstützung der Unternehmensleitung für den Start Vorraus-setzung, ebenso sich mit der Materie vertraut zu machen. Möglichkeiten sind hier natürlich über Ausbildung, Literatur o. einen Erfahrungsaustausch gegeben.

Der Weg der Joh.Pengg AG wurde über eine Ausbildung,in der auch ein Erfahrungsaustausch bzw. - "übermittlung" möglich war, bestritten. Der Vorteil  besteht darin, dass ein Know-How-Netzwerk aufgebaut wird, auf das bei Bedarf zurückgegriffen werden und das bei der Erreichung der Projektziele einen wesentlichen Beitrag liefern kann.

 





Zum Unternehmen:                                                       

Die Joh. Pengg AG hat sich als Hersteller von Draht auf Produkte spezialisiert, die in ver-schiedensten Anwendungen von der Automobil-, Elektro- und Maschinenbauindustrie benötigt werden. Höchste Maßhaltigkeit und Präzision der mechanisch-technologischen Parameter sowie genaue Kenntnis der Gefügestruktur sind nur einige der Anforderungen,
die bei Joh. Pengg AG gestellt werden. Als einziger österreichischer Hersteller von ölschluß-vergütetem Draht hat sich die Joh. Pengg AG weltweit Anerkennung erworben.Grundlage dafür ist - neben unserer langen Erfahrung als metallverarbeitender Betrieb mit seinem Ursprung in der Mitte des 13. Jahrhunderts - die hohe Qualifikation der rund 200 Mitarbeiter.









Weiterführende  Links:
 http://www.wire-pengg.com





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