Geschichte
1991 Die Steirische WirtschaftsförderungsGmbH wurde mit Notariatsakt vom 23. April 1991 mit Sitz in Graz gegründet. Das war ein erster Schritt in Richtung Ausgliederung der Wirtschaftsförderung des Landes Steiermark. Nachdem damals nur ein Teil der operativen Förderungsbereiche ausgegliedert wurde, wickelten zwei Institutionen, nämlich die Steirische Wirtschaftsförderungs- GmbH (SFG) und die Fachabteilung für Wirtschaftsförderung (FAWF) parallel die Förderungsagenden des Landes ab. Zeitgleich übernahm die SFG 51,01% der Steirischen Beteiligungsfinanzierungsgesellschaft (StBFG) sowie 70% der Innofinanz GmbH, welche 1981 bzw. 1980 gegründet wurden. Beide Gesellschaften übernahmen in weiterer Folge die operative Abwicklung der Förderungsprogramme der SFG.
1996 Mit Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. Oktober 1996 wurde der gesamte operative Bereich der Wirtschaftsförderung an die SFG übertragen. Mit dieser Übertragung war auch eine Änderung des Steiermärkischen Wirtschaftsförderungsgesetzes betreffend die Bestimmungen über den Mittelstandsförderungsfonds notwendig. Am 10. Dezember 1996 hat der Landtag die diesbezügliche Novelle beschlossen. Mit der Kundmachung der Änderung der Geschäftseinteilung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung in der Grazer Zeitung vom 10. Januar 1997 war die Auflösung der FAWF und die damit verbundene Übertragung der Aufgabenfelder an die Steirische Wirtschaftsförderungs GmbH, das Referat für Wirtschaftspolitik und die Abteilung für gewerbliche Berufsschulen rechtswirksam, die SFG als alleinige "Anlaufstelle" in Bezug auf unternehmensbezogene Agenden der Wirtschaftsförderung etabliert.
1999 Mit 27. April 1999 wurde das Qualitätsmanagement-System der SFG von der ÖQS - Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH nach der ÖNORM EN ISO 9001:1994 zertifiziert.
2000 Die Genehmigung des Einheitlichen Programmplanungsdokuments sowie die Ergänzung zur Programmplanung für die Ziel 2 Neu- und Phasing Out-Gebiete institutionalisierte die Steirische Wirtschaftsförderung für einzelne Maßnahmen als maßnahmenverantwortliche Förderungsstelle für die Strukturfondsperiode 2000 . 2006.
2001 Mit 26. Februar 2001 übersiedelte die SFG an ihren derzeitigen Standort am Grazer Nikolaiplatz 2. Durch eine höchst effektiv und effizient gestaltete Arbeitsumgebung auf über 1000 Quadratmeter Nutzfläche mit modernster IT-Infrastruktur und Präsentationstechnik hat die Steirische Wirtschaftsförderung als professioneller Dienstleister mit der Vision eines kundenfreundlichen One-Stop-Shops "alle betriebsbezogenen Förderungen unter einem Dach" nahezu verwirklicht.
2002 Seit der Neufassung der Geschäftseinteilung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung vom 1. Januar 2002 fallen die Angelegenheiten der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaften in den Zuständigkeitsbereich der Abteilung für Wirtschaft und Arbeit (A 14). Im Zuge dieser Neuordnung wurde die SFG auch zum alleinigen Ansprechpartner für F&E-Projekte in der Steiermark.
Mit 25. Januar 2002 wurde für die Arbeit der SFG das neue Wirtschaftsförderungsgesetz rechtswirksam. Wesentliche Veränderungen ergaben sich insbesondere durch die von der SFG sicherzustellende Einhaltung der Pflichtzahl nach dem Behinderteneinstellungsgesetz durch die FörderungswerberInnen bzw. die Überprüfung der Barrierefreiheit dessen/deren Betriebsstätten. Des weiteren kam es zu Modifikationen in der Zusammensetzung der Gremien der SFG.
Seit 07. Mai 2002 trägt das Qualitätsmanagement-System der SFG das Prädikat "zertifiziert nach ISO 9001: 2000". Dieses Zertifikat gilt seit dem Überwachungsaudit am 16. Mai 2003 auch für Außenstandorte der SFG in den firmeneigenen Impulszentren.
Mit Ende 2002 kam es im monetären Förderungsbereich zu einer Aufgabenverschiebung von den Tochtergesellschaften hin zur Mutter: Während sich die Innofinanz GmbH ab diesem Zeitpunkt auf die Schwerpunkte der Impulszentren und regional- und überregional wirtschaftsrelevanter Projekte konzentriert, wickelt die BeteiligungsfinanzierungsgesmbH firmenbezogene Beteiligungen sowie Venture Capital-Projekte ab und übernimmt Garantien für Markterschließungsprojekte - alle restlichen monetären Förderungsleistungen wurden in der SFG zusammengefasst.
2004 Die Impulszentren stellen eine wesentliche regionale Verankerung und Sichtbarkeit der Arbeit der SFG in den Regionen dar. Sie dienen primär der wirtschaftlichen regionalen Entwicklung und sind schwerpunktmäßig innovativ und technologieorientiert. Zur Stärkung der Impulszentren bezog die Innofinanz GmbH selbst im Jahr 2004 Räumlichkeiten im neu gebauten Impulszentrum Graz West.
Ende 2004 erhielt das Organigramm der SFG sein aktuelles Aussehen mit 5 nach außen gerichteten Säulen und 5 nach innen gerichteten Geschäftsfeldern. Die neue Organisationsstruktur baute bestehende Schnittstellen zwischen Abteilungen ab, kann nun noch effizienter auf die Bedürfnisse der KundInnen reagieren und stellt die SFG zukunftsorientiert in Aussicht auf die künftigen Anforderungen der Strukturfondsperiode 2007-13 auf. Neue Aufgabenbereiche (Aktionsprogramm für Haftungen, Markterschließungsgarantien, etc.) werden seitdem im Rahmen der sogenannten KMU-Initiative des Landes Steiermark wahrgenommen.
2005 Seit 2004 sichert die Fast Forward Region GmbH mit Sitz im Impulszentrum Bad Radkersburg die effektive Umsetzung der Projekte " Industrial Design und Creative Industries Styria" und " Lebensmitteltechnologie und wertvolle Nahrungsmittel" - letzteres über eine Zweigniederlassung im Impulszentrum Lebring. Die beiden Initiativen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit steirischer Unternehmen vor allem in den Grenzlandgebieten und in Form von Kooperationen mit Slowenien zu stärken sowie wissenschaftliche und ausbildungsorientierte Einrichtungen im jeweiligen Themenbereich zu verankern.
Am 10. Februar 2005 eröffnete die SFG eine Dependance in der Obersteiermark. Ziel dieser Außenstelle in Zeltweg ist es, langfristig und nachhaltig Projekte in obersteirischen Regionen zu entwickeln und somit den Auftrag der SFG auch verstärkt dezentral umzusetzen: Ermöglichung eines gesunden Wirtschaftswachstums in allen steirischen Regionen, Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätze für die Menschen im Land und Erhöhung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Steiermark.











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