Auch Frästechnik braucht Esprit
In der Metall-Fräs- und -Fertigungstechnik drehen sich die Räder immer schneller: Nicht die Anzahl und Modernität der Maschinen, sondern das Knowhow der Geräte entscheidet über die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen. Anders gesagt: Modernste Steuerungsoftware kann auch die älteste Maschine zu neuem Leben erwecken und ein Unternehmen konkurrenzfähig halten.
Das gilt auch für die Judenburger Firma Glantschnig CNC Fertigungstechnik: Sie entschloss sich heuer zum Ankauf einer umfangreichen, modernen Steuerungssoftware namens "Esprit". Für Geschäftsführer Manfred Glantschnig war klar: "Wir können die Maschinen und damit unsere Produktion nur umstellen und optimieren, wenn wir mit den Mitarbeitern dasselbe tun."
Dementsprechend wurde ein Trainingsprogramm erstellt, das alle zwölf Mitarbeiter des Unternehmens fit für das Handling der neuen Software macht. In zwei Gruppen wurden die Techniker jeweils 75 Stunden lang mit den neuen Computer-Programmen vertraut gemacht. Doch damit nicht genug: Das Trainingsprogramm geht weiter und ist, so sieht es Manfred Glantschnig, niemals abgeschlossen, denn: "Mit der Esprit-Software können wir uns zunehmend in den Bereich der Freiformflächen-Bearbeitung begeben. In dieser hochkomplexen und hochqualifizierten Technologie liegt unsere Zukunfts-Chance."
Geschult wurden die zwölf Mitarbeiter direkt im Betrieb von jenen Menschen, die die Software am besten kennen: von Vertretern der Software-Entwickler selbst. Möglich wurde dieses umfangreiche Trainingsprogramm durch die Steirische Wirtschaftsförderung SFG: Sie hat die betriebliche Qualifizierung bei der Firma Glantschnig CNC Frästechnik im Rahmen des Aktionsprogramms "Qualifizierung von Fach- Schlüssel- und Führungskräften" mit 70 % gefördert und damit die Weichen für das obersteirische Unternehmen auf Expansion gestellt.










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